Yvonne Frey

Spiritueller Hintergrund:
Die Yoga Sutren von Patanjali.
Des weiteren Unterricht in der Tradition von Krishnamacharya, welcher ebenfalls ganz in den Yoga Sutren gegründet ist und in perfekter Weise Bewegung und stillstehende Haltungen (Asanas) in den Gesamtkontext der Meditation bringt.

Yoga Sutra 2.35: ahimsapratisthayam tatsannidhau vairatyagah
In der Nähe eines Menschen, der Meisterschaft in Ahimsa (Gewaltlosigkeit) erlangt hat, wird Feindseeligkeit nicht gedeihen.

Mein Unterrichtsstil:
Kreatives, zeitgemässes, anatomisch fundiertes, angepasstes Yoga.
Aus dem Kopf in den Körper. Durch die bewusste Atmung im Moment ankommen, ohne Ablenkung im Körper ankommen und seiner Stimme lauschen.
Ich lege grossen Wert auf genaue, gut nachvollziehbare Anleitungen sowie individuelle Anpassungen der einzelnen Yogaasanas. Ich unterrichte mit einer klaren Absicht und einer Prise Humor.

Es ist mir ein Anliegen, dass die Teilnehmer lernen, ihre Muster (in der Bewegung, Haltung sowie im Geist) zu erkennen und diese, sofern sie dazu bereit sind, nach und nach zu verändern. Mit der Erkenntnis beginnt bekanntlich jede Veränderung.
Die Stunden sind nach dem Prinzip von Vinyasa Krama aufgebaut. Vinyasa Krama bedeutet soviel wie die richtige Reihenfolge, die zum Ziel führt.
Detaillierte Angaben zu den jeweiligen Stunden sind in den Unterrubriken zu finden.

Über mich:

In Bewegung bleiben körperlich aber vor allem geistig.
Ich verstehe den Körper als Kommunikationsmittel unserer Seele, wessen Sprache wir allerdings grösstenteils verlernt haben. Mein Yogaweg begann, wie wohl bei vielen auf rein körperlicher Ebene, als ich 2002 Power Yoga kennen lernte. Ich war begeistert davon, hatte ich doch meinen Körper bis dahin, noch mit keiner anderen Sportart so differenziert gespürt. Kurz darauf machte ich die Bekanntschaft mit Pilates. Dabei beeindruckte mich, wie effektiv diese doch eher einfach gehalten Übungen wirkten. Schon bald liess ich mich in diesen beiden Sportarten ausbilden und unterrichtete mit grosser Freude. Dabei habe ich viel über Körper und ihre individuellen Bedürfnisse lernen dürfen.
2005 bekam Yoga eine ganz neue Bedeutung für mich, als ich während einer zwei monatigen Indien Reise, Yoga in Rishikesh am Fusse des Himalaya erfahren durfte. Ich werde diesen Yogalehrer nie vergessen, dieser hagere, kleine Mann mit der umwerfenden Ausstrahlung und der für mich damals unfassbaren Atmung. Er manövrierte uns in anspruchsvolle Yoga Positionen und wies uns dann an: „and know meditate“… unmöglich dachte ich, ich kann ja nicht mal richtig atmen, wie um Himmels Willen soll ich denn jetzt meditieren. Erst viel später verstand ich was er damit meinte, werde ruhig in einem Moment, der dich aus deiner Mitte bringen will, atme und verweile im Moment. Erinnere dich daran, dass du ein spirituelles Wesen bist, dass all diese menschlichen Erfahrungen braucht um sich weiter zu entwickeln. Was wir auf der Matte üben hat immer einen Bezug zu unserem Leben. Deshalb ist für mich klar, jeder spirituelle Weg, welcher nicht in unserem Alltag endet, ist ein Irrweg.
In Remo Rittiner fand ich den für mich perfekten Lehrer, weil er es vorzieht seinen Weg zu gehen, den Weg den er als richtig verspürt, anstatt unreflektiert etwas nachzuplappern, was irgend ein Meister erzählt. Er hat uns gelernt zu atmen und über das atmen zu spüren, als erstes unseren Körper. Über den Körper noch viel weiterer, diese vielbesagte Einheit zu erfahren, aus Körper, Geist und Seele, die das beständige Thema und das Ziel der Yogasutren ist. Er lehrte uns diesen göttlichen Funken in uns zu spüren und auf diesen zu vertrauen, er ermutigte uns stets auf unser Gespür zu vertrauen, auf unsere innere Stimme, auf unsere Intuition. Yoga ist für mich viel mehr als turnen auf der Matte, so wie ich es ganz zu Beginn meiner „Sport-Yoga Karriere“ kennen lernte. Yoga ist eine spirituelle Praxis bei welcher ich über den Atem und den Körper, das Verständnis des grossen Ganzen stetig weiter entwickle, bis dass grosse Ziel, wie es in den Sutren als samadhi beschrieben, erreicht ist.

Ab 2009 wagte ich schrittweise meinen beruflichen Weg in die Selbständigkeit. 2013 durfte ich mich für einen Abend in einer Tanzschule in Lenzburg einmieten, da die Stunden sofort gut angelaufen waren, nahm ich 2014 meinen Mut zusammen und eröffnete mein eigenes Yoga - und Pilates Studio. Dies war eine der besten Entscheidungen, welche ich je getroffen habe. Ich bin glücklich und dankbar dafür, dass ich einer solch erfüllenden Tätigkeit nachgehen darf.

2004 habe ich begonnen zu unterrichten, wenn ich heute zurück schaue ist es faszinierend zu sehen wie stark alles in Bewegung ist. Der Aufbau und die Intensität der Stunden haben sich laufend verändert doch was geblieben ist, ist dass ich mit Herzblut und Hingabe unterrichte und im Yoga meine Berufung gefunden habe. Mit so vielen unterschiedlichen Menschen zu arbeiten macht mich glücklich und lehrt mich täglich neues. Mir ist es ein grosses Anliegen, dass meine Teilnehmer gesund und ihren Möglichkeiten entsprechend üben, dass sie lernen die eigenen Grenzen zu respektieren ohne einer äusseren Form nach zu eifern. Annehmen was ist, wenn uns das gelingt beginnt das Leben zu fliessen.

Referenzen:
Academy of Aloha
Fitnesspark Hamam Baden
Physioteam Neuenhof
Do-Yoga Rieden
Urban Yoga Baden
Klubschulen Baden, Aarau, Wohlen
Fitnesscenter Windisch
Vitasport Brugg

Ausbildungen:

Na Wahine Ipuka Österreich und Maui
Ayuryogatherapeutin, Remo Rittiner Zürich
Ayuryogalehrerin, Remo Rittiner Zürich
Power Yoga, Level I & II, Power Yoga Switzerland Basel
Pilates Mat Trainerin, body, mind & spirit Zürich (Christiane Wolff)
Medizinische Trainingstherapie, SVGS
Fitnessinstruktorin, BSA
Wellnesstrainerin II

Weiterbildungen:

Ipuka goes Maui Hawaii

Traumasensibles Yoga TSY ingradual
Rückbildung nach Pilates
Pilates für Senioren
Vinyasa Yoga
Yoga slow Flow
Cardiotrainer

Fortlaufend Workshops und Weiterbildungen für Yoga, Frauengesundheit, Heilwirkung der Sexualität und Pilates bei verschiedenen Lehrern und Instituten.